Larissa und Glatzeder im Dschungelcamp.

Zickfried, völlig abgebrüht. (© RTL)

Langsam geht es auf unserem australischen Lieblingscampingplatz in die Zielgerade. Das wissen auch die Teilnehmer. Die eine buhlten beim Publikum darum, von ihrem Leid, ihrer Langeweile und ihrem Dschungeldasein erlöst zu werden (Drews, Stöckel, Schumann). Andere fielen in der Publikumsgunst ganz tief auf der nach unten offenen Wendler-Skala (Mola = unbeliebter als Lanz). Doch der Rest will jetzt den Dschungelthron besteigen (Larissa, Bendel, Zickfried, Marco, Melanie und Gabby).
Larissa hat sich in die Herzen der Zuschauer spielt, das mag an ihrer Tollpatschigkeit liegen. Wahrscheinlicher aber ist, dass es an der fiesen und/oder herablassenden Behandlung durch ihre Dschungelgenossen liegt. Der österreichische Trampel trampelt auf den Nerven der anderen herum, dramatisiert Verletzungen und erzählt Räuberpistolen aus dem elterlichen Hotel mit Stallbursche Hausbursche Engelbert. Eins steht fest: Langweilig ist sie nicht. So lange man weit, weit weg von ihr ist. Sie ist die härteste Prüfung von allen, und allen, die noch kommen. Die Nerven sind so blank, wie die Konten.

Die Chancen:

Larissa : Hoch, Mitleidsbonus

Zickfried: Finale ja, Thron nein. Er ist nicht nur abgebrüht, sondern wird auch abgebrüht … von Larissa.

Marco: Fliegt heute oder morgen raus.

Schumann: Ist nur noch drin, weil ganz St. Pauli anruft, damit sie nicht so schnell wiederkommt

Gabby: Kann nix, wird nix.

Bendel: Intakt.
Betätigte sich als gesprächsbereiter Camp-Onkel, kochte und verliert nur einmal die Nerven (dank Larissa). Das wird ihm vielleicht den undankbaren zweiten Platz bringen.

Melanie: Niedrig. Langweilt das Publikum mit aufgepumpten Brüsten