Bachforelle sucht Fluss

Mutter Roberta (38) und Tochter Nana (15)

Mutter Roberta (38) und Tochter Nana (15)

„Der Film heißt meiner Meinung nach „Fliegende Fische müssen ins Meer“ weil Nana sich von der Masse des Dorfes abhebt, da sie von einem Leben außerhalb des Dorfes als Kapitänin träumt und somit für ein Leben im Teich, mit dem das Leben im Dorf verglichen wird, nicht geschaffen ist. Denn für fliegende Fische ist ein Leben im Teich unmöglich, sie würden eingehen.“ (Quelle: Kommentar von Schneeflöckchen unter dem YouTube Trailer)

Wer sorgt für wen? Eigentlich müsste Mutter Roberta Meiringer für ihre drei Kinder sorgen, aber sie führt ein unstetes Leben (Männer, Alkohol). Nun muss sie sich dringend ändern, sonst wird ihr das Sorgerecht für die Kinder Nana, Tatjana und Toto weggenommen. Drei Monate hat sie für ihre persönliche Veränderung Zeit. Tochter Nana sucht zusammen mit ihrer Halbschwester Tatjana nach einem Mann für die Mutter, während Roberta im Chor sozial verankert wird. Die Schwestern entscheiden sich für den Arzt Eduardo, doch nun verliebt sich Nana in den Mann, den sie für die Mutter vorgesehen hat. Roberta erkennt die Gefahr, übernimmt endlich die Verantwortung für ihre Tochter und regelt dadurch auch ihr eigenes Leben.
YouTube Preview Image
Der Trailer gefällt offenbar nicht allen. Am besten sehen wir uns einfach den Film an und machen uns ein eigenes Bild.

Die Zürcherin Güzin Kar legt ihre zweite Regiearbeit und ihren ersten Kinofilm vor. Dabei lässt sie viele spritzige Ideen und Szenen einfliessen. Mit Meret Becker, Elisa Schlott, Isabella Schmid, Hanspeter Müller- Drossaart, Barnaby Metschurat, Andreas Matti, Annette Corti, Mona Petri und anderen.

SRF 2, Mittwoch, 23.01.2013, 20:00 Uhr – 21:25 Uhr: Fliegende Fische müssen ins Meer und auf Facebook