Heute vor 50 Jahren trat der Pumuckl erstmals öffentlich in Erscheinung: in einem Hörspiel des Bayrischen Rundfunks. Die Serie mit Gustl Bayrhammer als Meister Eder machte den Klabauternachfahr weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Hierzu trug auch die charakteristische Pumucklstimme bei, die ihm Hans Clarin lieh. Der vorlaute Gesell mit seinem Hang zum Reimen erfreute nicht nur die Kinder, sondern auch die älteren Zuseher. Die Schöpfung der Autorin Ellis Kaut schrieb auf jeden Fall TV-Geschichte.

Der Pumuckl machte aus seiner Begeisterung für Geburtstage kein Hehl: «Geburtstag ist ein schöner Tag, ich jeden Tag Geburtstag mag!»
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Schnee setzte den Kobold mit dem roten Haar in Verzückung, Aufstehen eher weniger: «Schneeflöcklein, weiss Röcklein, du bist so allein, da kommt der Pumuckl und fährt dich heim.»
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Im Jetzt Magazin der Süddeutschen Zeitung fanden sie ein Pumuckl-Bashing witzig. Dieser „Witz“ ging, wie die Kommentare zeigen, tüchtig in die Hose.

Wir lassen darauf den Pumuckl antworten:
«Langeweile, lang die Meile,
meilenlang man weilen kann.
Was ist dran, ein Kobold spricht’s:
nichts und nichts und nichts und nichts.»