Philipp Langenegger, Sandra Borgmann
Das Erste (ARD) zeigt am 25. März und am 1. April um 20:15 Uhr zwei emotionale Familiendramen vor der spektakulären Kulisse Fjord Norwegen. „Das Ende der Eiszeit“ ist bereits der dritte Film der Reihe „Liebe am Fjord“.

Philipp Langenegger, Sandra Borgmann

©ARD Degeto/Hardy Spitz

Im 90-Minüter „Das Ende der Eiszeit“ stossen in Norwegens Bücherstadt Fjærland zwei Welten aufeinander: die der erfolgreichen Tochter Annika aus Oslo (Sandra Borgmann) und die ihrer nach einem Treppensturz hilfsbedürftigen Mutter Pernille (Senta Berger). Philipp Langenegger spielt Pernilles Schwiegersohn in spe, Mika.

Ich zitiere Rainer Tittelbach:
„Ein freundlicher Junge radelt grüssend durch das sonnige Fjærland, ein norwegisches 500-Seelen-Dorf. „Hallo Henrik“, rufen und winken die Bewohner freundlich zurück. Henrik, der Sonnenschein-Junge, hat eine seltene Form von Autismus. Seine Mutter Pernille hat ihn die 30 Jahre seines Lebens keine Minute aus den Augen gelassen. Doch ein Treppensturz stellt das liebevolle Arrangement plötzlich in Frage. „Das ist Teil des Lebens – irgendwann müssen die Kinder für die Eltern da sein“, bekommt die ältere Tochter Pernilles von einer Kollegin zu hören.“ Im Falle der Sörenbrandts ist das alles nicht so einfach. Die Mittdreissigerin Annika hat nicht viel von ihrer Mutter gehabt. Zuletzt sah sie sie mit 11 Jahren. „Mutter muss wieder nach Hause“, diese Worte hat Annika, die bei ihrem Vater aufgewachsen ist, noch heute im Ohr. Sie wusste nicht, weshalb die Mutter wieder so dringend nach Fjærland zurück musste. Geblieben ist eine tiefe Verletzung…

Ein Melo-Drama ohne einen einzigen störenden Dialog – das ist ein kleines Wunder! Und dieses Wunder hat in erster Linie etwas mit dem guten Drehbuch von Martin Rauhaus zu tun. Dieses Kammerspiel mit Landschaft lebt ganz stark von der Kraft der Worte, die nach und nach die Gefühlsebene der Geschichte etablieren. Und so berührt der Film ohne eine Spur von Überwältigungsdramaturgie, ohne musikalische Emotionssosse. „Das Ende der Eiszeit“ ist ein Melo-Drama aus dem Geiste eines poetischen Realismus’, der ein bizarres Land, eine seltsame Krankheit und schmerzvolle Erfahrungen in eine heilsame Geschichte einwebt.“ (Quelle (ganzer Text): www.tittelbach.tv, Rainer Tittelbach)

Nächste Woche, am Freitag, 1. April folgt „Das Meer der Frauen“: Der Film erzählt von zwei sehr ungleichen Schwestern (Muriel Baumeister und Floriane Daniel), die ein Geheimnis miteinander teilen.

Gedreht wurden die beiden Filme von Ende Mai bis Ende Juli 2010 in Fjærland und Solvorn in Fjord Norwegen sowie in Oslo.

Und das Land der Fjorde scheint Eindruck auf die Schauspieler gemacht zu haben (Quelle: Presseheft ARD Degeto):

„Ich fühlte mich ein bisschen wie aus der Welt gefallen – aus meiner Welt, die im Vergleich zu diesen Wochen in Norwegen doch sehr laut, sehr bunt ist. Kein Fernsehen, viel Musik, Lesen – schön.“ sagt zum Beispiel Senta Berger.“

Floriane Daniel schwärmt: „Es war wunderschön! Morgens durften wir zum Set etwa eine halbe Stunde am Fjord entlangfahren und der sah jeden Morgen anders aus und immer furchtbar schön. Ein Traum!“

Also: Nicht verpassen und am 25. März sowie am 1. April um 20:15 Uhr Das Erste oder ORF 2 einschalten!
Wiederholungen:
Das Ende der Eiszeit: ARD, Dienstag, 29.03.2011, 10:30 Uhr & Eins Festival, 29.03.2011, 18:30 Uhr
Das Meer der Frauen: ARD, Dienstag, 05.04.2011, 10:30 Uhr & Eins Festival, 05.04.2011, 18:30 Uhr