„Chucky – Die Mördermücke“

Mehr als die Hälfte Dschungelcamp 2011 ist bereits durch, und wir sind schon bei den Abwahlen angelangt. Die Stimmungskanonen werden zuerst entfernt aus dem Regenwald. Aqua-Gymnast Froonk und Pudel-Dame Eva Jakob standen in der Zuschauergunst zuhinterst und mussten die Heimreise antreten. Was für uns MAZen bedeutet, in denen die Camper wieder zurück in die Zivilisation gelangen. Und die sind leider nie so prickelnd wie der ganze Rest.

Dabei haben die Cutter mittlerweile auch in der Gigelisuppe gelöffelt. Kleine Segmente, wie „Chucky – Die Mördermücke“ oder das putzige Special zu Rainer Langhans‘ Kopfstandbank, in dem Eva davon runterpurzelt und das Möbel partout als Stuhl statt Bank bezeichnen will, waren komödiantische Highlights der letzten Sendungen.

Harmonisch geht es zu und her im Camp. Es bildet sich das eine oder andere Pärchen. („bilden“ im Sinne von „zusammenfügen“, nicht „sich gedanklich weiterentwickeln“.) Jay und Schwimmer Thomas, die „Bromance“ zwischen Mathieu und Peer und vor allem Jay Kahn und Indira. Habe die Leute im RTL-Schnittraum tatsächlich keine Bollywoodschnulzenmusik greifbar im Schnittraum, oder ist diese Art von Sound immer noch zu nischig für den deutschen Marktführer. Witzig und passend wäre es allemal.

Doch nun zu den traurigen Nachrichten. Sarah „Dingens“ Knappik. Geht. Gar. Nicht. Schwächlich, dümmlich, erbärmlich. Wäre das Dschungelcamp ein Hollywood-Film nach Drehbuch hätte sie es wohl in ihrer sechsten und wahrscheinlich letzten Dschungelprüfung allen gezeigt. Sie wäre über sich hinausgewachsen vor den Augen der anderen Camper. Stattdessen ging das Geheule schon vor dem Start los, und sie zeigte neben ihrer bekannten sprachlichen Schwächen auch noch bescheidene Grundkenntnisse in der Mathematik. Mr. Burns aus dem Springfield der Simpsons hätte wohl mehr Sterne geholt. Kochen, wie sich gestern herausstellte, scheint auch nicht gerade ihr Ding zu sein. Da jetzt die Camper selber bestimmen, wer zur Prüfung antreten muss, wird sie sich psychisch aufrappeln. Und es sind auch für sie nur noch 7 Folgen bis zum Finale!

“Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” –
Bis zum 29. Januar , täglich um 22:15 Uhr bei RTL.