Wissen gibt Geld, Lügen und Bluffen auch
Meinen letzten Post zu «Traders» hat ja „Bob“ mit den Worten kommentiert, dass jede Sendung besser werden soll als die vorangehende. Das ist schon mal ein grossartiges Versprechen. Gespannt sass ich vor dem Fernseher und sah mir das neue Quiz an.

Ein total nervöser erster Kandidat wusste gleich ziemlich Bescheid und kam zügig voran. Die erste Traderin brachte ihm Glück. Die Telefonnummer 161 brachte ihn zu Fall. Sie steht nicht für den Weckruf, sondern für die Uhrzeit. Den Einspieler mit ihm und dem Trader nach dem Ausscheiden, finde ich eine witzige Idee. Dass zweimal die gleiche Frau als Trader gewählt werden kann und wird (dank Kandidatenwechsel möglich), ist etwas eigenartig und mir scheint, dass ihr Platz, wo sie sass, sich speziell gut anbietet, um gewählt zu werden. Schliesslich wählte die Kandidatin dann die Konkurrentin als Trader. Ob der Trader, der gelogen hat und raus musste, im Studio ersetzt wurde, konnte ich nicht sehen. Bei der ersten Pilotsendung mussten wir noch alle raus, wenn wir gewählt worden waren und wurden dann sofort ersetzt.

Sowohl der kleinste Deal von 50 Franken (bei der 100 Franken- Frage der zweiten Kandidatin wurde bereits gedealt), als auch der grösste Deal von 1’500 Franken wurde von den Tradern glückstrahlend und unter Publikumsjubel (ich sehe den Animator vis-à-vis gleich vor mir) entgegengenommen.

Die Röhrli mit dem erspielten Geld werden per Lift in der Mitte zwischen Kandidat und Roman Kilchsperger hochgefahren. Eine technisch schöne Lösung. Dass die Röhrli mit den verschiedenen Geldbeträgen so schnell bereit sind, glaube ich aber nicht, obwohl es eine witzige Vorstellung ist, dass da jemand unter dem Tisch sitzt und das Geld ins Röhrli stopft. Ein grösserer Gewinn hätte zudem gar keinen Platz in einem Reagenzglas. Ich denke, das gewonnene Geld wird auf das persönliche Konto überwiesen.

Das Spiel ist eröffnet. Am 27. Oktober nach 20 Uhr geht es auf SF1 weiter.