Leben und Sterben (4/5)

Letzten Freitag plätscherte Folge 4 zuerst so einfach vor sich hin. Während Cabot und Dina ihren Hund nicht besonders gern zu haben scheinen, obwohl sie ihn immerhin von der Schweiz nach Australien mitgenommen haben, kämpften Claudio Candrian und Theres Brunett um das Leben einer zugelaufenen Katze, die schliesslich in Theres‘ Armen starb, gerade als Theres und Claudio die Praxis des Tierarztes betreten wollten. Es half auch nichts, als die Zwei erfuhren, dass die Katze ein Nierenproblem hatte. Theres war einfach sehr traurig und meinte, vielleicht wäre die Katze noch am Leben, wenn sie sie nicht transportiert hätten.

Mehr Glück hatte dagegen Duncan Gano. Er hatte Sorge mit einem Kalb, das einfach nicht trinken wollte. Duncan versuchte immer wieder das apathisch daliegende Kalb fürs Leben zu begeistern. Dann gab er ihm eine Antibiotikaspritze. Inzwischen war der feinfühlige Mann an seiner Grenze. Sandra Gano kann sich da besser abgrenzen. Aber gerade Duncans Engagement für das Kalb hat offensichtlich Früchte getragen. Das Kalb steht endlich und trinkt ausgiebig bei seiner Mutter. Kanada ist recht teuer, versichert uns Sandra beim Einkauf. Der Traktor kostete 42’000 anstatt 20’000 Franken. Das Budget ist knapp. Die Kälber und die Herde sind Sandra und Duncans Kapital.

Picknick in der Wüste

Den freien Tag von Reto genoss Familie Maccioni bei einem Picknick in der Wüste. Über ihnen brauste ein Flugzeug vorbei. Die Familie war mit dem Auto auf einen Wüstenhügel gefahren und speiste auf einer Decke. Monika hat inzwischen wieder zu arbeiten begonnen. Wir sahen, wie sie einer anderen Pilotengattin die Füsse massierte. Zum Massieren kam Monika nach dem Tod ihrer Mutter.

Grosses Schlafzimmer

Der Hausbau auf der Isla Margarita schreitet fort. 1’500 Franken mussten erneut bezahlt werden, damit Claudio und Theres kein anderer Architekt in die Quere kommt. Vorarbeiter Pepe staunt über das grosse Schlafzimmer von Theres und Claudio. Für sich und seine Familie bewohnt er etwa so viel Platz, wie die Bauherren für ihr Schlafzimmer vorgesehen haben.

Dina und Cabot Schmid sind umgezogen. Sie hatten die Kündigung bekommen, weil der Besitzer sein Haus selbst bewohnen möchte. Nun haben sie mit Hilfe von Freunden ein Haus für 450’000 Franken kaufen können. Dina trägt eine neue, das heisst ihre alte Haarfarbe, braun. Amira ist in der Preschool und plaudert munter: „What ’s the matter dear?“ Nun kann sich auch Dina einen Job suchen.

Hansjörg Enz ist mit seiner Frau Anita vereint: „D Ussicht isch genial, dr Gartä ä Troum.“ Er besucht einen Freund, einen Musiker. Die beiden machen Musik. Anita ist nicht dabei.

Kommentar: Dina sucht sich einen Job. Da kommt bereits meine Frage: Und wer betreut ihr Kleinkind Rohan? Vielleicht Cabot? Wer Tiere hat, ist zwangsläufig mit Leben und Sterben konfrontiert. Das musste auch die Familie Maccioni erfahren, deren eine Katze kurz vor ihrer Abreise tödlich überfahren wurde, was die Familie bewog, die übriggebliebene Katze bei Monikas Schwester in der Schweiz unterzubringen und nicht mitzunehmen.

Letzte Folge: Heute, 2.10.2009, 21:00 Uhr auf SF 1